Tonalität der Kommunikation im Team

Wir haben es eben bei einer Teambuilding-Maßnahme wieder erlebt: welche Tonalität ist wertschätzend war die Frage, die aufkam und die Gemüter erhitzte. Was für den Projektplaner eine faire, stringente und sachliche Kommunikation war („Ich brauche das von dir bis dann“), war für die PR-Managerin barsch, schroff und unfreundlich. Das „was“ und bis „wann“ kam bei ihr gar nicht mehr an, weil die Emotion über die knappe Ansage es überlagerte. Gleichzeitig beschwerte er sich über ihre oft zu blumige, nebulöse und unklare Kommunikation mit vielen Konjunktiven. Dies ist nur ein Beispiel dafür, was wir als wertschätzend empfinden und was nicht. Wertschätzend ist es, wenn wir uns wahrgenommen fühlen, wenn wir geschätzt fühlen. Und das hängt von unserer persönlichen Landkarte ab. Gibt es da ein Patentrezept? Nein, aber es ist erlernbar, so zu kommunizieren, dass der andere sich abgeholt fühlt. Dies üben wir natürlich mit unseren Teams, denn hier liegt oft viel begraben. Aber Sie können es auch ganz einfach üben, indem Sie den anderen mal fragen, was ihm oder ihr an Ihrer Art zu kommunizieren gefällt und was nicht. Allein diese kleine Übung wird Ihnen schon viele Erkenntnisse bringen. Viel Spaß dabei!

About the author: Katrin Seifarth