Der gute Moment

Manchmal läuft in Teams alles recht reibungslos, und manchmal hakt es an verschiedensten Stellen. Es ist immer wichtig, die Art und Weise der Zusammenarbeit genauso anzusehen wie das inhaltliche Ergebnis. Allerdings gibt es dafür gute und weniger gute Momente. Wenn sich beispielsweise ohnehin schon alle behaken, kann es sinnvoller sein, die Analyse der Zusammenarbeit auf bestimmte Zeit zu vertagen und alle dazu zu ermutigen, jetzt einmal durchzuhalten und ihren Job zu machen. Denn zu viel Problem-Talking in kritischen Momenten, kann dann Output nachhaltig auf Null ziehen. Und zu wenig Kritik natürlich auch, denn dann kosten die ständigen Reibungsverluste und nicht thematisierten Konflikte wertvolle Zeit. Gibt es ein Patentrezept? Wie immer nein. Vertrauen Sie auf Ihre Intuition, Sie werden merken, wann Kritik die Leistung des Teams zum Erliegen bringt und wann sie förderlich ist.

Immer auf den letzten Drücker?

Manche Team-Mitglieder liefern Dinge nur auf Nachfrage oder zu spät ab? Es muss keine große Projektsoftware her, um Timings abzubilden. Ein einfaches Excel-Chart mit Aufgaben, einem Verantwortlichen und einem frühesten und spätesten Liefertermin, das im Team-Meeting einmal besprochen wird und zu dem jedes Team-Mitglied sowohl inhaltlich als auch zeitlich explizit zustimmen muss, wirkt oft Wunder. Habe ich einmal öffentlich JA zu einer Aufgabe und einem "Liefertermin" gesagt, und ist mir klar, wie meine Aufgabe mit anderen Aufgaben im Team zusammenhängt, dann ist mein Gefühl der Verantwortung größer und ich liefere früher ab. Probieren Sie es aus: kostet im Team-Meeting 5 Minuten mehr, nach hinten raus aber oft Stunden weniger.