An wen erinnern mich meine Team-Mitglieder?

Wir beobachten es immer und immer wieder, und erst im Coaching wird es bei den meisten klar. Es gibt Team-Mitglieder, die uns an jemanden erinnern, mit denen wir eine negative Erfahrung verknüpfen. Der eine ist wie unser Vater, unser Bruder; die andere wie unsere Schwester, wie unsere Mutter. Und dann war da noch der Lehrer, die Lehrerin oder der Trainer/die Trainerin. Was auch immer es ist, machen Sie mal die Übung, zurückzugehen und zu überlegen: wer hat bei mir einen negativen Beigeschmack hinterlassen? Und welche Person in meinem Team erinnert mich an diese Person? Und dann kommt natürlich der entscheidende Schritt: geben Sie jeder Person (egal an wen Sie diese erinnert) eine neue Chance! Machen Sie einen Reset und starten Sie neu. Wir beschäftigen uns täglich mit diesen Resets und unterstützen gerne komplette Teams dabei.

Tonalität der Kommunikation im Team

Wir haben es eben bei einer Teambuilding-Maßnahme wieder erlebt: welche Tonalität ist wertschätzend war die Frage, die aufkam und die Gemüter erhitzte. Was für den Projektplaner eine faire, stringente und sachliche Kommunikation war ("Ich brauche das von dir bis dann"), war für die PR-Managerin barsch, schroff und unfreundlich. Das "was" und bis "wann" kam bei ihr gar nicht mehr an, weil die Emotion über die knappe Ansage es überlagerte. Gleichzeitig beschwerte er sich über ihre oft zu blumige, nebulöse und unklare Kommunikation mit vielen Konjunktiven. Dies ist nur ein Beispiel dafür, was wir als wertschätzend empfinden und was nicht. Wertschätzend ist es, wenn wir uns wahrgenommen fühlen, wenn wir geschätzt fühlen. Und das hängt von unserer persönlichen Landkarte ab. Gibt es da ein Patentrezept? Nein, aber es ist erlernbar, so zu kommunizieren, dass der andere sich abgeholt fühlt. Dies üben wir natürlich mit unseren Teams, denn hier liegt oft viel begraben. Aber Sie können es auch ganz einfach üben, indem Sie den anderen mal fragen, was ihm oder ihr an Ihrer Art zu kommunizieren gefällt und was nicht. Allein diese kleine Übung wird Ihnen schon viele Erkenntnisse bringen. Viel Spaß dabei!

Das Potenzial des kompletten Teams nutzen

Kennen Sie das? In manchen Teams bestimmen einige wenige, wo es lang geht und andere gehen unter. Dies können wir sehr leicht umgehen, indem wir Team-Meetings eine Struktur geben, in der jeder zu Wort kommt, z.B. durch bestimmte Fragestellungen zu Beginn eines Team-Meetings oder am Ende oder sogar zwischendurch. Typische Fragen könnten sein: "Wie würdest du das Thema lösen?" oder "Welchen Projektfortschritt hast du in der letzten Woche erzielt?" So stellen Sie sicher, dass jeder zu Wort kommt und jeder sich auch verpflichtet fühlt beizutragen. Dies bringt Commitment und neue Perspektiven.